Ich bin André Dammeyer. Seit über 25 Jahren beschäftige ich mich mit Softwareentwicklung und Softwarearchitektur, seit mehr als 14 Jahren besonders intensiv mit Cloud-Software und Cloud-Architektur. Mich interessiert, wie aus technischer Komplexität tragfähige, sichere und wartbare Lösungen entstehen.
In den letzten Jahren ist ein Thema für mich immer wichtiger geworden: künstliche Intelligenz, insbesondere KI-Agenten. Damit meine ich nicht einfach Chatbots oder isolierte Assistenten, sondern Systeme, die Aufgaben verstehen, Arbeitsschritte strukturieren, Werkzeuge nutzen, Ergebnisse prüfen und sich sinnvoll in bestehende Abläufe integrieren lassen.
Warum KI-Agenten jetzt relevant sind
Viele Unternehmen haben die erste Phase generativer KI kennengelernt: Texte schreiben, Inhalte zusammenfassen, Ideen sortieren. Der nächste Schritt ist anspruchsvoller. Es geht darum, KI in echte Arbeitsprozesse zu bringen: in Softwareentwicklung, Wissensarbeit, interne Automatisierung, Recherche, Dokumentation, Support und Entscheidungsunterstützung.
Genau hier treffen sich meine bisherigen Schwerpunkte. Wer KI-Agenten sinnvoll einsetzen will, braucht nicht nur ein Modell. Man braucht Architekturdenken: Identitäten, Berechtigungen, Datenzugriff, Protokollierung, Qualitätssicherung, Kostenkontrolle, Governance und eine klare Vorstellung davon, welche Aufgaben überhaupt agentisch gelöst werden sollten.
Mein technologischer Fokus
Ich beobachte und nutze besonders die Entwicklungen rund um Microsoft, OpenAI und Cognition. Microsoft treibt mit Microsoft 365 Copilot, Copilot Studio und Agent Builder die Integration von Agenten in produktive Unternehmensumgebungen voran. OpenAI entwickelt mit Codex, der Agents-Plattform und dem Modell- und Tooling-Ökosystem die technische Basis für agentische Workflows weiter. Cognition zeigt mit Devin, wie spezialisierte Software-Agenten komplexe Entwicklungsaufgaben planen, ausführen, testen und iterieren können.
Mich interessiert dabei weniger der Hype als die praktische Frage: Welche Teile davon sind heute schon belastbar genug, um echten Nutzen zu stiften? Wo braucht es menschliche Kontrolle? Wo entstehen neue Risiken? Und wie entwirft man Architekturen, in denen Agenten nicht als Spielerei danebenstehen, sondern als sauber eingebettete Komponenten arbeiten?
Was ich mache
Ich helfe dabei, Cloud- und KI-Lösungen so zu denken, dass sie nicht nur technisch funktionieren, sondern im Unternehmen Wirkung entfalten. Das kann ein Architekturreview sein, ein KI-Prototyp, ein agentischer Workflow, eine interne Assistenzlösung oder die Modernisierung einer bestehenden Plattform.
Mein Anspruch ist pragmatisch: erst verstehen, welches Problem gelöst werden soll; dann die passende Architektur wählen; dann klein genug starten, um schnell zu lernen; und robust genug bauen, damit aus einem Experiment ein tragfähiger Baustein werden kann.
Worüber ich hier schreiben werde
In diesem Blog möchte ich Gedanken aus dieser Arbeit festhalten: über KI-Agenten, Cloud-Architektur, Microsoft- und OpenAI-Technologien, Softwareentwicklung mit agentischen Werkzeugen und die Frage, wie Unternehmen diese neue Klasse von Systemen verantwortungsvoll nutzen können.
Der rote Faden wird derselbe bleiben wie in meiner Arbeit: Architekturdenken trifft Cloud und KI – für digitale Lösungen mit Wirkung.
Weiterführende Quellen
- Microsoft Agents Hub als Einstieg in Microsofts Agenten-Ökosystem.
- Microsoft 365 Copilot Agent Builder für deklarative Agenten in Microsoft 365.
- OpenAI Codex als Coding-Agent für Softwareentwicklung.
- OpenAI: Codex mit Agents SDK für reviewbare Multi-Agent-Workflows.
- Cognition Devin als Beispiel für spezialisierte Software-Agenten.